Vom Beruf Steuerberater

Beruf des Steuerberaters

Wir möchten Ihnen den Beruf des Steuerberaters näher bringen. Außerdem sagen wir Ihnen, wie Sie Steuerberater werden können.

 

Steuerberater als Beruf

Der Beruf ist sicherlich nicht für jeden geeignet und man sollte nicht nur an ein überdurchschnittliches Gehalt denken. Zunächst muss man fachlich geeignet sein und eine schwierige Steuerberaterprüfung bestehen. Neben der fachlichen Eignung prüft die zuständige Steuerberaterkammer vor der Bestellung die persönliche Eignung der Antragsteller/innen. Dabei ist die Bestellung gemäß Steuerberatungsgesetz vor allem zu versagen, wenn der/die Bewerber/in

  • nicht in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt,

  • infolge strafgerichtlicher Verurteilung die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt,

  • aus gesundheitlichen Gründen nicht nur vorübergehend unfähig ist, den Beruf ordnungsgemäß auszuüben,

  • sich so verhalten hat, dass die Besorgnis begründet ist, er werde den Berufspflichten als Steuerberater/in nicht genügen, oder keine Berufshaftpflichtversicherung vorliegt.

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Gemäß §§ 38, 40 Steuerberatungsgesetz können ohne Steuerberaterprüfung zum/zur Steuerberater/in bestellt werden:

  • Professoren und Professorinnen, die auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern mindestens zehn Jahre gelehrt haben

  • ehemalige Finanzrichter/innen, die mindestens zehn Jahre auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern tätig gewesen sind

  • ehemalige Beamte und Beamtinnen des höheren bzw. gehobenen Dienstes sowie vergleichbare Angestellte der Finanzverwaltung, der gesetzgebenden Körperschaften, der Gerichte der Finanzgerichtsbarkeit sowie der obersten Behörden und der Rechnungsprüfungsbehörden des Bundes und der Länder. Diese müssen mindestens zehn bzw. fünfzehn Jahre auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern als Sachgebietsleiter/in bzw. Sachbearbeiter/in tätig gewesen sein.

Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen

  • Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen

Der Zugang zum Beruf des Steuerberaters ist ohne Hochschulabschluss z.B. mit folgender Ausbildung möglich:

Der Zugang zu einer Tätigkeit als Steuerberater/in kann z.B. über folgende Studienfächer erfolgen:

  • Betriebswirtschaftslehre mit Fachrichtung Steuern, Prüfungswesen (Bachelor/ Master)

  • Jura bzw. Wirtschaftsrecht

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Steuerberater – Gehalt

Zunächst einmal muss man unterscheiden, ob ein Steuerberater selbständig oder angestellt ist. Als angestellter Steuerberater ist das Gehalt nicht geregelt, sondern kann frei vereinbart werden. Es gibt keine Tarifverträge o.ä. Das Gehalt ist frei verhandelbar und hängt von mehreren Faktoren ab und kann daher sehr unterschiedlich ausfallen. Es hängt vor allem von der Verantwortung, Firmengröße, Bundesland, Berufserfahrung und Verhandlungsgeschick ab. Ein durchschnittliches Gehalt liegt bei ca. 4.000 Euro und kann auch bis zu 10.000 Euro monatlich betragen. Sollte es noch eine Tantieme (Gewinnbeteiligung) geben, kann bei guter Wirtschaftslage, dieser Betrag sich noch erhöhen.

Als selbständiger Steuerberater erhält man eine Steuerberatervergütung, die in der Steuerberatervergütungsverordnung geregelt ist.

 

Gehalt für Steuerfachangestellte in der Ausbildung

Für Auszubildende zum Steuerfachangestellten hängt die Ausbildungsvergütung vom Bundesland ab. Die Steuerberaterkammer Berlin listet auf Ihrer Webseite folgende Empfehlung auf:

1. Lehrjahr: 650 Euro
2. Lehrjahr: 700 Euro
3. Lehrjahr: 750 Euro

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Steuerberaterkammer des jeweiligen Bundeslands.

 

Gehlt für Steuerfachangestellte

Das Einstiegsgehalt nach erfolgreicher Ausbildung liegt zwischen 1.400 und 2.000 Euro monatlich. Teilweise wird zusätzlich noch eine Provision gezahlt.

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Was ist bzw. macht ein Steuerberater?

Definition Steuerberater laut Bundessteuerberaterkammer: Der Steuerberater ist ein unabhängiges Organ der Steuerrechtspflege. Er ist Interessenvertreter seiner Mandanten und auch dem Gemeinwohl verpflichtet. Steuerberater unterliegen daher besonderen berufsrechtlichen Regelungen.

Steuerberater/innen sind Ansprechpartner für Fragen rund um die Steuer und beraten sowohl Privatpersonen als auch Industrie- und Handelsunternehmen Sie unterstützen ihre Mandanten in steuerrechtlichen Angelegenheiten sowie in betriebswirtschaftlichen und vermögensrechtlichen Fragen und vertreten sie vor Finanzämtern und Finanzgerichten.

Steuerberater/innen arbeiten unabhängig, eigenständig und systematisch. Zumeist bearbeiten sie Steuerangelegenheiten als Selbstständige in einer Einzelpraxis oder als Angestellte in einer Steuer-, Wirtschaftsprüfungs-, Buchprüfungsgesellschaft oder Anwaltskanzlei. In der Regel erledigen sie ihre Aufträge allein, in größeren Sozietäten auch in Zusammenarbeit mit Kollegen sowie mit Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfern und -prüferinnen, vereidigten Buchprüfern und -prüferinnen oder Rechtsanwälten und -anwältinnen. Unterstützt werden sie von Steuerfachangestellten, die ihnen beispielsweise organisatorische Arbeiten wie Terminvereinbarungen abnehmen. Bürogemeinschaften bzw. Kooperationen sind ferner möglich mit Lohnsteuerhilfevereinen, ausländischen Berufsangehörigen, die ihre berufliche Niederlassung im Ausland haben, oder mit Angehörigen freier Berufe im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes.

Ein ausgeprägtes kommunikatives Geschick und Verantwortungsbewusstsein spielen in ihrem Beruf daher eine wichtige Rolle, beispielsweise wenn sie Kunden umfassend und qualifiziert in Steuerfragen beraten. In Beratungsgesprächen erfragen sie die individuellen Wünsche ihrer Mandanten und beraten sie zu steuerrechtlichen, betriebswirtschaftlichen oder vermögensrechtlichen Fragen und wahren stets die berufliche Verschwiegenheit über vertrauliche Daten ihrer Mandanten. Sie sind kompetente Ansprechpartner für Steuerangelegenheiten aller Art und richten sich dabei stets nach den individuellen Anliegen ihrer Mandanten. Sich immer wieder auf neue Mandanten und Situationen einzustellen, gehört dabei dazu. Durch die gesetzlich geschützte berufliche Verschwiegenheit haben sie eine besondere Vertrauensstellung ihren Mandanten gegenüber. Steuerberater/innen gehen mit personen- und unternehmensbezogenen Informationen umsichtig um, da diese in der Regel nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen, und halten sich stets an die Bestimmungen des Datenschutzes.

Viele ihrer Aufgaben erledigen sie im Büro am Computer; sie suchen ihre Mandanten jedoch auch in deren Wohnungen bzw. Geschäftsräumen auf und beraten sie dort. Sie benutzen den Computer, um im Internet zu recherchieren, etwa um Mandanten über Steuersparmodelle und Vermögensanlagen zu beraten, arbeiten aber auch mit branchenspezifischer Software wie Buchhaltungsprogrammen, z.B. um Steuererklärungen, Bilanzen oder Rentabilitätsberechnungen zu erstellen. Auch Vordrucke zur Erstellung der Steuererklärung spielen eine wichtige Rolle. Per Telefon, Telefax oder E-Mail kommunizieren sie mit Mandanten oder Finanzverwaltungen. Als Informationsquellen verwenden sie die einschlägigen nationalen und internationalen Vorgaben, Gesetzestexte und Entscheidungssammlungen sowie Unterlagen zum Qualitätsmanagement. Stets arbeiten sie gewissenhaft und genau, um eine mögliche Steuerberaterhaftung auszuschließen. Nicht alle Aufgaben übernehmen sie selbst. Steuerfachangestellte unterstützen sie auf Weisung und übernehmen beispielsweise organisatorische Arbeiten. In größeren Sozietäten arbeiten sie auch mit Kollegen und anderen Fachleuten zusammen.

Steuerberater/innen verantworten eine fehlerlose Erstellung der Steuererklärung. Ihr Fachwissen bezüglich z.B. neu in Kraft getretener Gesetze oder juristischer Bestimmungen zum Steuerrecht halten sie permanent auf dem neuesten Stand. Sie garantieren dafür, dass die Steuererklärung fehlerlos ist und neue Bestimmungen oder Änderungen im Steuerrecht berücksichtigt werden. Sie beraten ihre Mandanten beispielsweise bei der Abgabe von Steuererklärungen und sorgen dafür, dass sämtliche Steuerersparnismöglichkeiten ausgeschöpft werden.  Auch bei der Erfüllung der Buchführungspflichten leisten sie Hilfestellung. Steuerberater/innen erstellen beispielsweise die Lohn- und Finanzbuchhaltung oder den Jahresabschluss und bereiten den schriftlichen Erläuterungsbericht zum Jahresabschluss vor. Dabei prüfen sie Buchführungsunterlagen und richten sich nach den einschlägigen nationalen und internationalen Vorschiften.

Sie überprüfen und beurteilen Verträge unter steuerlichen Gesichtspunkten. Bei der Steuergestaltung wiederum geht es darum, die zukünftige Steuerbelastung zu minimieren. Hier bieten Steuerberater/innen beispielsweise fachkundige Beratung bei der Unternehmensgründung, bei der Planung der Rechtsform eines zukünftigen Unternehmens, bei Personal- und Investitionsentscheidungen oder in Fragen der Unternehmensnachfolge sowie im Bereich privater Vermögensanlagestrategien. Unternehmen bieten sie auch betriebswirtschaftliche Hilfestellungen bei Rechnungslegung nach nationalen und internationalen Vorgaben, Bilanzen und Zollangelegenheiten. So erstellen Steuerberater/innen beispielsweise Kostenrechnungen, Kalkulationen und Wirtschaftlichkeitsrechnungen, z.B. Kosten-, Rentabilitäts- und Liquiditätsanalysen. Sie prüfen die Rechnungslegung nach nationalen und internationalen Vorgaben und übernehmen ggf. Aufgaben im externen Finanzcontrolling. Sie beraten ihre Mandanten in Finanzierungsfragen und analysieren beispielsweise Einkommens- und Vermögensverhältnisse oder führen ein Rating durch, wenn es um Kreditwünsche geht.

Auskünfte über steuerliche Aspekte in schenkungs- oder erbrechtlichen Angelegenheiten und bei der Altersvorsorge gehören ebenso zu ihren Aufgaben wie Bank- und Finanzierungsgespräche, Investitionsentscheidungen und Unternehmensbewertungen (weitere Informationen zur Unternehmensbewertung http://unternehmensbewertungen.info/). Daneben übernehmen sie - vor allem bei mittelständischen Unternehmen - ggf. das externe Finanzcontrolling und vermitteln bei Schiedsangelegenheiten. Steuerberater/innen können darüber hinaus weitere Aufgaben übernehmen. Beispielsweise führen sie freiwillige Prüfungen durch, insbesondere Abschlussprüfungen bei Unternehmen, für die keine gesetzliche Prüfung vorgeschrieben ist. Außerdem können sie gesetzliche Prüfungen nach der Makler- und Bauträgerverordnung bei Immobilien- und Darlehensmaklern sowie aktienrechtliche Gründungsprüfungen durchführen oder Bescheinigungen über die Beachtung steuerrechtlicher Vorschriften in Vermögensübersichten und Erfolgsrechnungen erstellen. Als unabhängige und neutrale Gutachter/innen können sie in zivil-, straf-, verwaltungsrechtlichen sowie Insolvenzverfahren auftreten. Ebenso nehmen sie treuhänderische Aufgaben wahr, beispielsweise als Vermögensverwalter/in, Testamentsvollstrecker/in, Vormund oder Nachlasspfleger oder Liquidator. Als Syndikus-Steuerberater/in können sie im Angestelltenverhältnis für gewerbliche Unternehmen tätig werden.

Steuerberater/innen prüfen auch beispielsweise Steuerbescheide auf ihre Rechtmäßigkeit. Sie unterstützen ihre Mandanten bei Betriebsprüfungen und Bußgeldverfahren oder in Steuerstrafsachen. Dabei verteidigen sie die Interessen ihrer Mandanten gegenüber Finanzbehörden und -gerichten und vertreten sie ggf. bei finanzgerichtlichen Verfahren bis hin zum Bundesfinanzhof. Im Rahmen der Steuerrechtsdurchsetzung suchen Steuerberater/innen auch Finanzbehörden und -gerichte auf, um die Interessen ihrer Mandanten zu verteidigen.

Wenn sie ihre Leistungen in Rechnung stellen, richten sie sich nach der Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV). Quelle: Arbeitsagentur

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Tätigkeiten eines Steuerberaters

Beratung in Fragen der Steuerdeklaration (Steuererklärung)

  • Mandanten fachkundig bei der Abgabe von Steuererklärungen beraten

  • Ausschöpfung sämtlicher Steuerersparnismöglichkeiten sicherstellen

  • Mandanten über Entwicklungen und Neuerungen im Steuerrecht informieren

  • Hilfestellung bei der Erfüllung der Buchführungspflichten leisten

  • Finanz- und Lohnbuchhaltung erstellen

  • Bücher und Aufzeichnungen führen, Jahresabschluss erstellen

  • schriftlichen Erläuterungsbericht zum Jahresabschluss vorbereiten, Formulierungsvorschläge für die Abfassung des Anhangs oder des Lageberichts bei Kapitalgesellschaften unterbreiten

 

Beratung in Fragen der Steuerrechtsdurchsetzung

  • Steuerbescheide auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen

  • Mandanten gegenüber Finanzämtern und vor Finanzgerichten bis hin zum Bundesfinanzhof vertreten

  • Mandanten bei Außenprüfungen und Bußgeldverfahren unterstützen sowie Hilfe in Steuerstrafsachen bieten

 

Beratung in Fragen der Steuergestaltung

  • Mandanten in Fragen der Steuergestaltung beraten, um die zukünftige Steuerbelastung zu minimieren

  • Mandanten bei Unternehmensgründungen, der Planung der Rechtsform eines zukünftigen Unternehmens, bei Personal- und Investitionsentscheidungen, in Fragen der Unternehmensnachfolge und -sicherung sowie im Bereich der privaten Lebensführung (z.B. Vermögensanlagestrategien oder letztwillige Verfügungen) beraten

  • Mandanten hinsichtlich steuerrechtlicher Fragen beraten - beispielsweise im Rahmen einer Bürogemeinschaft mit Lohnsteuerhilfevereinen

 

Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen

  • Kostenrechnungen, Kalkulationen und Wirtschaftlichkeitsrechnungen erstellen, z.B. Kosten-, Rentabilitäts- und Liquiditätsanalysen durchführen, Rechnungslegung nach nationalen und internationalen Vorgaben prüfen, ggf. Aufgaben im externen Finanzcontrolling erledigen

  • Mandanten in Fragen der Finanzierung und der Finanzplanung, der Beschaffung und Lagerhaltung, des Marketings und Vertriebs sowie beim Einsatz moderner Datenverarbeitungsanlagen beraten

  • Mandanten hinsichtlich ihrer Kreditwünsche beraten, z.B. durch die Analyse von Einkommens- und Vermögensverhältnissen, Bilanzen, Gewinn-und-Verlust-Rechnungen, ggf. Rating durchführen

  • Mandanten in Organisationsfragen (z.B. Betriebs- und Verwaltungsablauf, Organisation des Rechnungswesens) beraten

 

Freiwillige Prüfungen

  • freiwillige Prüfungen durchführen, insbesondere Abschlussprüfungen bei Unternehmen, für die keine gesetzliche Prüfung vorgeschrieben ist

  • Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie ggf. des Anhangs und des Lageberichts überprüfen

 

Weitere Aufgaben

  • gesetzliche Prüfungen nach der Makler- und Bauträgerverordnung bei Immobilien- und Darlehensmaklern sowie aktienrechtliche Gründungsprüfungen durchführen

  • Bescheinigungen über die Beachtung steuerrechtlicher Vorschriften in Vermögensübersichten und Erfolgsrechnungen erteilen

  • Aufgaben als unabhängige/r und neutrale/r Gutachter/in in zivil-, straf-, verwaltungsrechtlichen sowie Insolvenzverfahren wahrnehmen

  • treuhänderische Aufgaben als Vermögensverwalter/in, Testamentsvollstrecker/in, Nachlasspfleger/in, Pfleger/in, Vormund, Konkursverwalter/in, Liquidator/in oder Nachlassverwalter/in wahrnehmen

  • ggf. Vorbehaltsaufgaben, d.h. Steuerdeklarations-, Steuerdurchsetzungs- und Steuerabwehrberatung als Syndikus-Steuerberater/in im Angestelltenverhältnis für gewerbliche Unternehmen wahrnehmen.

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Perspektiven außerhalb von klassischen Steuerberatungsfirmen

In der Vergangenheit war dem Steuerberater eine Angestelltentätigkeit im Wesentlichen nur bei anderen Berufsangehörigen erlaubt. Seit 2008 kann er unter bestimmten Voraussetzungen auch als Angestellter bei einem nicht berufsständischen Arbeitgeber tätig sein und den Beruf als Syndikus ausüben. So entstehen auch in der gewerblichen Wirtschaft zahlreiche Möglichkeiten, um sich zu verwirklichen. Banken, Versicherungen oder Fachabteilungen für Rechnungs- und Finanzwesen von Industriebetrieben, aber auch Fachbuchverlage kommen als potentielle Arbeitgeber in Frage.

 

Fazit

Die Perspektiven des steuerberatenden Berufs werden gemeinhin kontrovers diskutiert und unterschiedlich beurteilt. Die künftige Beeinträchtigung des Berufsstandes durch die zunehmende Europäisierung und einer damit einhergehenden Betätigung auch ausländischer Berufsträger wird hingegen nicht wegzudiskutieren sein. Darüber hinaus drängen insbesondere qualifizierte Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte verstärkt nach einer Erweiterung ihrer beruflichen Kompetenzen und damit nach Einschnitten in die Vorbehaltsaufgaben des steuerberatenden Berufs. Der Steuerberater wird damit in verstärktem Maße dazu aufgerufen sein, seine hohe Qualifikation durch Ausweitung seines Betätigungsfeldes deutlich zu machen. Insbesondere die Bereiche der Unternehmensberatung, Existenzgründung und auch Insolvenzverwaltung bieten sich dazu an. Der Steuerberater von morgen wird eine Art Lotsenstellung für oder in Unternehmen einnehmen: Er wird ein kompetenter Ratgeber seines Mandanten bei der strategischen Unternehmensplanung sein. Diese reicht von der Festlegung von Unternehmenszielen über Budgetierung, Finanz- und Investitionsplanung und Controlling bis zum Chancen- und Risikomanagement für das Unternehmen. Insgesamt ist festzuhalten, dass sich der steuerberatende Beruf, wie die viele andere Berufe auch, im Wandel befindet. Für diesen scheint er aufgrund seines sicheren Fundamentes in Form ausgezeichneter Qualifikation jedoch gut gerüstet zu sein. Quelle: Arbeitsamt

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